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David Szalay

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David Szalay (geboren 1974 in Montreal, Kanada) ist ein britischer Schriftsteller.

David Szalay (2025)

David Szalays Mutter ist Kanadierin, sein Vater Ungar; er hat zwei Geschwister.[1] Szalay wuchs in London auf und studierte Literatur an der Universität Oxford.[2] Zwischen 1996 und 2003 arbeitete er als Verkäufer im Anzeigengeschäft der Londoner Finanzindustrie. Ab 2009 lebte er wiederholt in Budapest, so auch ab 2014 für vier Jahre.

Sein Roman London and the South-East erhielt 2009 die Nachwuchsförderpreise Betty Trask Award und Geoffrey Faber Memorial Prize. Sein viertes Werk All That Man Is kam 2016 auf die Shortlist des Booker Prize. Für seinen Roman Flesh erhielt er 2025 den Booker Prize.

Werke (Auswahl)

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  • London and the Southeast. Vintage Books, London 2008
  • The Innocent. Vintage, London 2009
  • Spring. Jonathan Cape, London 2011
  • All That Man Is. Jonathan Cape, London 2016
    • Was ein Mann ist. Roman. Übersetzung Henning Ahrens. Hanser, München 2018
  • Turbulence. Jonathan Cape, London 2018
  • Flesh. Simon & Schuster, New York 2025, ISBN 978-1-9821-2279-9.
    • Was nicht gesagt werden kann. Roman. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Claassen, Berlin 2025, ISBN 978-3-546-10150-9.
  • 2025: Booker Prize für Flesh (auf Deutsch: Was nicht gesagt werden kann)
  • Lorin Stein: Writing All That Man Is. In: Paris Review, 217, (2016): S. 171

Einzelnachweise

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  1. Max Liu: Multiple voices, many meanings, Interview, in: Financial Times, 5. Januar 2019, S. L&A11
  2. David Szalay: Pig-killing day. Kurzgeschichte, in: Financial Times, 31. Dezember 2016. Dort eine Kurzbiografie.