Wikipedia:Belege/Fließband
Auf dieser Seite kann angefragt werden, ob ein bestimmter Beleg oder eine bestimmte Publikation als zuverlässige Informationsquelle anzusehen ist. Zur Diskussion ist jeder Benutzer eingeladen, der an dem Thema Belege interessiert ist.
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Eine Anfrage sollte wenn möglich enthalten:
- Eine vollständige Quellenangabe z.B. Taylor C. Boas und Jordan Gans-Morse: Neoliberalism: From New Liberal Philosophy to Anti-Liberal Slogan. In: Studies in Comparative International Development, Band 44, Nr. 2, 2009, Seite 147
- Einen Link auf die fragliche Quelle z.B. [1]
- Einen Link auf den Artikel, in dem die Quelle verwendet werden soll z.B. Neoliberalismus
Anfragen, die ausdiskutiert sind, sollten mit dem Baustein {{erledigt|~~~~}} markiert werden. Sie werden dann nach wenigen Tagen automatisch ins Archiv verschoben.
Abschnitte, die einige Monate ohne neue Wortmeldungen bleiben, werden automatisch in die Sammlung der "Beleg-Knacknüsse" verschoben.
Artikel aus der Online Ausgabe eines Oldtimer-Magazin
[Quelltext bearbeiten]Kann man folgenden Artikel als Beleg verwenden? Stammt immerhin vom größten Deutschen Online Oldtimer Magazin. Wurde mir als Beleg in Bezug auf Josef Ganz und seinen Beitrag zum VW-Käfer, mit der Begründung, dass Blogs verboten seien, gelöscht.
https://www.zwischengas.com/de/blog/2020/09/27/Eine-kurze-Bemerkung-zu-Josef-Ganz-und-zum-VW-Kaefer.html?viewid=3 --Timm W124 (Diskussion) 13:05, 25. Mär. 2021 (CET)
Quellverweis ändern?
[Quelltext bearbeiten]Hallo, im Eintrag Grillen ist im Einzelnachweis Nr. 37 die Referenz auf "CrayssnLabs Ludwig Wiegler GbR" gesetzt. Dabei handelt es sich um den Hoster, die korrekte Referenz wäre "basenio.de Stein Zawischa GbR".
- Quellenverweis ändern? Nein. Pseudoquelle rauswerfen. "Interessante und witzige Fakten rund ums Thema Grillen" in einer unbelegten Pseudostatistik, veröffentlicht auf einem Webportal der Firma basenio.de Stein Zawischa GbR, Erfurt, ist keine verwendbare Quellenangabe für Fakten dieser Art.--Meloe (Diskussion) 11:55, 9. Aug. 2022 (CEST)
Hikaru Nakamura
[Quelltext bearbeiten]Reicht folgende Quelle aus, um seinen Vornamen in Christopher Hikaru Nakamura zu ändern?
https://storage.courtlistener.com/recap/gov.uscourts.moed.198608/gov.uscourts.moed.198608.61.0.pdf
Mit freundlichen Grüßen
- Als Quellenangabe im Grunde nicht ausreichend. Allerdings scheint es in der Sache möglicherweise korrekt (vgl. etwa hier). Da er in der Öffentlichkeit, insbesondere im Schach, als Hikaro Nakamura bekannt ist, handelt es sich um eine für das Lemma im Grunde belanglose Zusatzinformation, analog dem zweiten Vornamen von Personen, die selbst immer nur ein Initial angeben (George W. Bush) oder ihn in der Selbstbezeichnung völlig weglassen (Hillary Clinton). Üblicherweise wird sowas im Artikel genau einmal erwähnt. Sofern Du es inhaltlich bezweifelst, gib noch ein paar Indizien an. Wenn Du es nicht bezweifelst, lass es, ggf. auch ganz ohne Quellenangabe, einfach auf sich beruhen.--Meloe (Diskussion) 11:12, 10. Dez. 2022 (CET)
Solothurner Zeitung über den Vierfachmord in Rupperswil
[Quelltext bearbeiten]Auf der Englischsprachigen Wikipedia hat sich hier die Frage gestellt, wie diese Quelle zu interpretieren ist.
- Da diskutieren offenbar schon genug, die Eignung beurteilen können (und wohl auch deutsch lesen können).--Kmhkmh (Diskussion) 14:32, 18. Dez. 2023 (CET)
Gov.genealogy.net
[Quelltext bearbeiten]Hallo, ich habe gesehen, dass immer wieder die Website [2] als Weblink bei Gemeinden eingefügt wird. Laut der Seitenleiste ist bei dem Projekt Mitmachen möglich und erwünscht. Zudem wird dort auf Wikipedia verwiesen, Beispiel Herrsching am Ammersee. Ist dies eine zulässige Angabe oder verstößt sie gegen die Regel, dass keine Webseiten nach dem Wiki-Prinzip verwendet werden dürfen? --Känguru1890 (Diskussion) 16:44, 4. Apr. 2025 (CEST)
Tredition.de: Dirk Peddinghaus
[Quelltext bearbeiten]Tredition.de („Bucherfolg leicht gemacht“) ist ein mir bislang unbekanntes „Self-Publishing & Book-Marketing“-Unternehmen. Selbstbeschreibung.
Ein von diesem Verlag veröffentlichtes Werk ist:
- Dirk Peddinghaus: Die Hamas und die Finanzierung des Terrorismus im Nahen Osten: Eine Analyse anhand offener Quellen. tredition, Hamburg 2021, ISBN 978-3-347-28096-0.
Peddinghaus ist mit 17 Zitationen momentan eine der Hauptquellen im Artikel Hamas.
- Beispiel: „Jedoch gehören viele UNRWA-Mitarbeiter im Gazastreifen auch zur Hamas und arbeiten mit ihr zusammen“ (vgl. dagegen Spiegel-Bericht).
Eine wissenschaftliche Rezeption von Peddinghausens Werk ist in Google Scholar für mich nicht ersichtlich. In der Presse habe ich Peddinghaus nur einmal, in einem Regionalportal, erwähnt gesehen, hier: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag. Dort wird er als „Israel-Experte am German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) in Hamburg“ beschrieben, einer Bundeswehr-Denkfabrik. Auf deren Webseite findet Google sieben Erwähnungen seines Namens, ohne nähere Angaben zur Person.
Wie sollte eine solche Quelle in Wikipedia verwendet werden? --Andreas JN466 02:58, 4. Jul. 2025 (CEST)
- Wofür verwendet? Buchveröffentlichungen per Zuschussverlag ist zweite Wahl. Für Sachbelege ist sowas draußen, sobald es in der Sache bessere Belege gibt. Das dürfte bei diesem Thema wohl oft gegeben sein. Herr Peddinghaus ist Kapitän zur See und Dozent bei der Bundeswehr, er veröffentlich für das German Institute for Defence and Strategic Studies. Das ist in meinen Augen vergleichbar zur einem Pressebericht, die meisten Journalisten sind schließlich auch keine Fachwissenschaftler. Die Einschätzung als "Experte" ist wohl zu rechtfertigen. Da er im Fachdiskurs kaum vorkommt, wären Meinungsbeiträge von ihm nicht per se artikelwürdig. Eine Verwendung des Buchs als Beleg ist nicht per se zu beanstanden, es ist, wie eigentlich immer, zu prüfen, ob der Beleg für die zu belegende Aussage angemessen ist. Wenn mit seinen Werken zitierte Belege inhaltlich angefochten werden sollen, wäre das zu prüfen, Aussage für Aussage. Ansonsten könnte auch schlicht der Beleg getauscht oder ein Zweitbeleg angehängt werden. Damit belegte Aussagen per se zu verwerfen, ist sicher nicht angemessen,--Meloe (Diskussion) 11:42, 4. Jul. 2025 (CEST)
- Siehe hierzu auch Diskussion:Hamas#Verwendung eines im Selbstverlag erschienenen Buches von Dirk Peddinghaus als Hauptquelle. Laut diversen Buchläden beruht das Buch auf seiner Masterarbeit.
- Die BLG-Regel ist, dass im Selbstverlag veröffentlichte Werke „im Allgemeinen keine geeigneten Quellen“ sind. Die explizit genannten Ausnahmen beschränken sich auf Dissertationen und Habilitationsschriften; Masterarbeiten gehören nicht dazu. Die Frage ist also, inwieweit bei Peddinghaus besondere Umstände vorliegen, die eine Ausnahme von der allgemeinen Regel rechtfertigen.
- Viel hat er für das GIDS jedenfalls nicht veröffentlicht – ich finde zwei GIDS-Statements von 13 und 17 Seiten Länge. Zudem war er in Ethik und Militär einer von drei Co-Autoren des 4-seitigen Artikels Innere Führung – Führungskultur in Flecktarn, Teil des Features „Globale Krieger? Soldaten und der Wert der Inneren Führung“. Der Artikel wurde auch ins Englische übersetzt. Die DNB listet sonst nichts von ihm.
- Momentan sind etwas über 1.000 Worte im Artikel mit dem Buch belegt. Das scheint mir für ein, soweit ich sehe, akademisch vollkommen unrezipiertes Buch zumindest etwas viel. --Andreas JN466 13:57, 4. Jul. 2025 (CEST)
- Belegt sind allein mit Peddinghaus die Aussagen:
- Wodurch finanziert sich Hamas? Grober Überblick: Eigenfinanzierung wie Steuern und Abgaben, Aktienanteile, Spenden von Tarnvereinen, Drogenhandel; Fremdfinanzierung durch Drittstaaten, INGOS und Privatspender (FN 108)
- Großteils durch illegale Geldtransfers und Geldwäsche. (FN 109)
- Speziell das Verwaltungssystem wird finanziert durch Steuern. Diese Stabilität ermögliche der Hamas Terroraktivitäten; ein weiterer Teil der Steuern fließe direkt in den Aufbau von Terrorstrukturen. (FN 110) [Offensichtlich mehr als einseitig]
- Durch die deutschen Organisationen Ansaar International und World Wide Resistance Help. Hier stehen auch Angaben zur Struktur und zu Tochterunternehmen von Ansaar, die merkwürdigerweise im Ansaar-Artikel nicht stehen. (FN 129+130)
- Durch Drogengeschäfte (FN 135). Dies ist zuvor auch noch belegt mit Clarke 2015, S. 5, steht dort aber nicht, und Winslow 2015, wo im ganzen Artikel Hamas nicht erwähnt wird.
- Im Abschnitt "Drittstaaten" die ganzen Absätze zu Verflechtungen und politischen Interessen von Hamas und Iran (Anfang), Hamas und Syrien und Hamas und Türkei (Ende) (FN 137, 146-148), außerdem noch über die Verflechtungen mit Qatar, die aber noch anders belegt und recht sicher zumindest grob richtig dargestellt sind (FN 138).
- Der ganze Abschnitt "Internationale Organisationen", in dem es überwiegend um UNRWA geht - nach dem fragte Andreas. (FN 149+150)
- Wodurch finanziert sich Hamas? Grober Überblick: Eigenfinanzierung wie Steuern und Abgaben, Aktienanteile, Spenden von Tarnvereinen, Drogenhandel; Fremdfinanzierung durch Drittstaaten, INGOS und Privatspender (FN 108)
- --DaWalda (Diskussion) 15:20, 4. Jul. 2025 (CEST)
- Die Sache ist wohl die: Jemand liest ein Buch/einen Artikel und verwurstet (man entschuldige den flapsigen Ausdruck, mir fällt aber kein passenderer ein) das Gelesene in einem Artikel, ohne aber das Thema wirklich in wissenschaftlicher Sicht zu kennen, was im Fall Hamas von Seltenheitswert bei WP-Autoren wäre. Für die meisten ist das eine von mehr oder weniger Liebe zur Sache getragene Freizeitbeschäftigung, womit ich die Arbeit der Kollegen hier beschreiben, aber nicht etwa abqualifizieren will. Wirklich neutrale Quellen hier (zur Hamas) zu finden, ist aber nicht einfach. Renommierte Verlagshäuser dürften eine Aussage wie die zitierte scheuen und eher weglektorieren, da einerseits die Hamas eine gelistete Terrororganisation, die UNRWA aber eben das Gütesiegel einer UN-Organisation und der Humanität trägt. Kommerzielle Scheu dürfte auch zu den Gründen gehören, weshalb der Titel in einem Zuschussverlag erschienen ist. Das ist also kein absoluter Grund für die Unzulässigkeit eines solchen Belegs. Bei mir steht beispielsweise vom selben Verfasser eine in einem regulären Verlag erschienene Dissertation im Regal und ein im einem Zuschussverlag erschienenes Bändchen, das einen Appendix aus dem Manuskript besagter Dissertation zu einem (zum Gegenstand der Dissertation randständigen) „Orchideenthema“ enthält, der verlagshalber aus der Veröffentlichung der Dissertation ausgeschlossen wurde. Der Umstand des Erscheinens in einem Zuschussverlag ist also nicht immer ein Qualitätsmerkmal, wesentlich ist der Verfasser, Aus Fußnoten und Literaturapparat einer solchen Veröffentlichung kann man u.U. auch bessere Belege finden. --Hajo-Muc (Diskussion) 14:30, 4. Jul. 2025 (CEST)
- Nun, das sehe ich etwas anders. Meines Erachtens ist der Veröffentlichungsort schon der entscheidende Punkt. Ich bin aber eh eher wenig dogmatisch bei sowas. Bloß was nun wirklich nicht angeht: Starke Urteile aus so einem Buch zu übernehmen, ohne auch nur zu prüfen, was denn andere sagen. Zur UNRWA gibt es eine aktuelle, veröffentlichte Untersuchung der UN und auch Stellungnahmen dazu, etwa von Muriel Asseburg, die zweifellos Expertin ist. Da ergibt sich ein völlig anderes Bild. Ganz abgesehen davon, dass die von Peddinghaus genannten Quellen seine Angabe nicht decken. --Mautpreller (Diskussion) 15:43, 4. Jul. 2025 (CEST)
- Asseburg ist Angestellte eines Think-Tanks; Peddinghaus arbeitet für das German Institute for Defence and Strategic Studies. Ich würde eine Veröffentlichung bei einem Selfpublisher nicht wählen oder nur bei hervorragender Rezeption. Doch man muss Peddighaus nicht tiefer und Asseburg nicht höher hängen. Das ist unangemessen und wirkt eher politisch begründet. Das Buch von Peddinghaus habe ich nicht nicht gelesen, er hat ein schwieriges Spezialthema recherchiert. Grundsätzlich ausschließen sollte man nicht, doch Zweit- und Drittbelege sollten folgen. --Fiona (Diskussion) 10:15, 14. Aug. 2025 (CEST)
- @MautprellerIn welchem Buch schreibt Asseburg zu dieser Sache? --Yunkal (Diskussion) 10:39, 20. Aug. 2025 (CEST)
- Welche Dissertation ist das bitte? Auf Amazon.de finde ich zu dem Namen "Dirk Peddinghaus" nur das eine Buch und ein paar Kalender mit Bildern von Hamburg und Stränden: [3]
- Okay, ich glaube, ich verstehe jetzt ... Du meinst mit dem "selben Verfasser" nicht Peddinghaus, sondern zwei Versionen eines Buches eines anderen Autors. Da würde ich – gerade in einer Enzyklopädie – ehrlich gesagt nur die von einem renommierten Verlag mitgetragene Version zitieren – oder eine seriöse weitere Quelle, die speziell das nur in der Zuschussverlagsversion enthaltene Material aufgreift. Sonst ist das nicht wirklich belastbar. --Andreas JN466 19:36, 4. Jul. 2025 (CEST)
- Na hör mal. Beides stammt aus einer Dissertation, die hier für die Veröffentlichung eben um ein abgegrenztes Orchideensujet gekürzt wurde. Und Dissertationen werden hier auch verwertet, wenn sie überhaupt nicht veröffentlicht wurden, sondern nur über einen Uni-Server digital zugänglich sind. --Hajo-Muc (Diskussion) 02:37, 7. Jul. 2025 (CEST)
- Dissertationen sind per se verwendbar, ebenso wie BoD per se verwendbar sind. Es kommt eben drauf an, wofür. Als alleinige oder wesentliche Grundlage eines Artikels jedenfalls nicht. Nie.--Meloe (Diskussion) 07:24, 7. Jul. 2025 (CEST)
- Okay.
Im vorliegenden Fall geht es um eine im Selbstverlag erschienene Magisterarbeit. Das ist nun was ganz anderes als eine Dissertation. Aber selbst bei Dissertationen ist laut WP:BLG zu berücksichtigen, "inwieweit diese Quellen in den akademischen Diskurs, etwa in akademischen Fachzeitschriften des betreffenden Themengebiets, einbezogen werden und welches Gewicht ihnen darin beigemessen wird." Wenn etwas nur in der BoD-Version einer Dissertation steht, die niemand zitiert, muss man sich fragen, was es in einer Enzyklopädie soll. Ausnahmen sind je nach Themengebiet denkbar, aber wohl eher selten. Gruß, --Andreas JN466 10:26, 7. Jul. 2025 (CEST)
- Die Frage ist: beschäftigt sich der akademische Diskurs mit der Finanzierung der Hamas? Peddinghaus hat offenbar in einem schwer zu durchdringenden Bereich recherchiert. Wie Meloe schrieb: es ist eher investigativer Journalismus, das ist nicht schlecht und nicht per se abzulehnen. --Fiona (Diskussion) 10:21, 14. Aug. 2025 (CEST)
- Na hör mal. Beides stammt aus einer Dissertation, die hier für die Veröffentlichung eben um ein abgegrenztes Orchideensujet gekürzt wurde. Und Dissertationen werden hier auch verwertet, wenn sie überhaupt nicht veröffentlicht wurden, sondern nur über einen Uni-Server digital zugänglich sind. --Hajo-Muc (Diskussion) 02:37, 7. Jul. 2025 (CEST)
- Nun, das sehe ich etwas anders. Meines Erachtens ist der Veröffentlichungsort schon der entscheidende Punkt. Ich bin aber eh eher wenig dogmatisch bei sowas. Bloß was nun wirklich nicht angeht: Starke Urteile aus so einem Buch zu übernehmen, ohne auch nur zu prüfen, was denn andere sagen. Zur UNRWA gibt es eine aktuelle, veröffentlichte Untersuchung der UN und auch Stellungnahmen dazu, etwa von Muriel Asseburg, die zweifellos Expertin ist. Da ergibt sich ein völlig anderes Bild. Ganz abgesehen davon, dass die von Peddinghaus genannten Quellen seine Angabe nicht decken. --Mautpreller (Diskussion) 15:43, 4. Jul. 2025 (CEST)
Perach-Artikel in Max Blumenthal
[Quelltext bearbeiten]Im Artikel Max Blumenthal wird an zwei Stellen ein bei Haaretz veröffentlichter Meinungsartikel der Biologin Michal Perach (klick auf Bio) verwendet: Einmal als einzige Quelle zur Einordnung eines von Blumenthals Posts auf The Grayzone im Abschnitt Haltung zu Israel und Palästina, ein weiteres Mal als einziger Sekundärtext über Blumenthal unter Weblinks.
Ist dies so verwendet eine sinnvolle und zitationswürdige Quelle? Ich glaube das nicht (wegen Gegenstand des Artikels [=1 Post Blumenthals], wegen der Reputabilität der Autorin [=Biologin] und wegen der Textsorte [=Opinion]). Dagegen wird argumentiert, das Medium Haaretz sei reputabel, der Text enthalte daher "Informationen aus einer reputablen Quelle, die noch nicht im Artikel zu finden sind".
Danke für eure Einschätzungen. --DaWalda (Diskussion) 09:00, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Die Anfrage ist hier falsch. Es geht nicht um einen Beleg sondern einen Weblink.--Tohma (Diskussion) 09:09, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Nö. Ich halte Weblink wie Beleg aus denselben Gründen für nicht am Platz im Artikel.
- Zum Kontext vielleicht noch @all: Der Weblink war bereits Gegenstand eines EWs (rein in '09/2024 - kürzlich raus und wieder rein usw.).. --DaWalda (Diskussion) 09:15, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Was Perach hauptberuflich arbeitet, spielt hier keine Rolle. Sobald sie ihre Meinung zu Blumenthal in Haaretz veröffentlicht, ist das ein reputabler journalistischer Beitrag und kann ohne weiteres als Weblink veröffentlicht werden. Davon abgesehen geht es hier weder um Perach noch um Blumenthal, sondern darum, einen von Nuuks unzähligen obstruktiven Reverts reinzuwaschen. --Khatschaturjan (Diskussion) 09:26, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Mir sind Absatz und Weblink wegen der Nuuk-Geschichte aufgefallen. Für ungeeignet halte ich beide unabhängig von der Geschichte. Bitte das Nuuk-Thema hier abhaken und zur Quelle diskutieren, dafür ist das Fließband da. --DaWalda (Diskussion) 09:29, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Schon wieder der gleiche Fehler, der Artikel ist aktuell nicht als Quelle in Verwendung, ich hatte darauf hingewiesen, es geht um einen Weblink.--Tohma (Diskussion) 09:34, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Not true. --DaWalda (Diskussion) 09:35, 20. Jul. 2025 (CEST)
- In dem von Nuuk angezettelten Editwar geht es um den Weblink. Siehe Versionsgeschichte.--Tohma (Diskussion) 09:46, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Wie gesagt, es geht hier nicht um den EW, sondern um die Verwendbarkeit der Quelle. Wir sind hier auf dem Fließband. --DaWalda (Diskussion) 09:47, 20. Jul. 2025 (CEST)
- In dem von Nuuk angezettelten Editwar geht es um den Weblink. Siehe Versionsgeschichte.--Tohma (Diskussion) 09:46, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Not true. --DaWalda (Diskussion) 09:35, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Schon wieder der gleiche Fehler, der Artikel ist aktuell nicht als Quelle in Verwendung, ich hatte darauf hingewiesen, es geht um einen Weblink.--Tohma (Diskussion) 09:34, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Mir sind Absatz und Weblink wegen der Nuuk-Geschichte aufgefallen. Für ungeeignet halte ich beide unabhängig von der Geschichte. Bitte das Nuuk-Thema hier abhaken und zur Quelle diskutieren, dafür ist das Fließband da. --DaWalda (Diskussion) 09:29, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Was Perach hauptberuflich arbeitet, spielt hier keine Rolle. Sobald sie ihre Meinung zu Blumenthal in Haaretz veröffentlicht, ist das ein reputabler journalistischer Beitrag und kann ohne weiteres als Weblink veröffentlicht werden. Davon abgesehen geht es hier weder um Perach noch um Blumenthal, sondern darum, einen von Nuuks unzähligen obstruktiven Reverts reinzuwaschen. --Khatschaturjan (Diskussion) 09:26, 20. Jul. 2025 (CEST)
Der Beleg dient als Beleg eines, namentlich gekennzeichneten, Meinungsbeitrags. ("Michal Perach, ein Autor der regierungskritischen israelischen Zeitung Haaretz, zeigte dies methodische Vorgehen ..."). Daran ist, als Beleg, erstmal überhaupt nichts auszusetzen, da Haaretz zitierfähig ist. Ob die von Perach gemeldeten Sachen korrekt beschrieben sind, oder ob der Artikel bedeutend genug ist, um im Personenartikel erwähnt zu werden, könnte man schon thematisieren. Aber nicht hier. Belegtechnisch ist alles ok.--Meloe (Diskussion) 10:14, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Danke.
Wenn noch andere ihre Einschätzung kundtun wollen, bin ich dankbar, aber mir persönlich reicht eine Einschätzung von Meloe. Ich werde das hier noch zwei Tage offenlassen und wenn bis dahin niemand mehr geschrieben hat, auf erledigt setzen. --DaWalda (Diskussion) 10:19, 20. Jul. 2025 (CEST)
Für mich grundsätzlich als Meinungsbeitrag im Artikel zitierfähig, aber als Weblink ungeeignet – da ist die Biologin nicht „vom Feinsten“. --Andreas JN466 10:31, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Diese Funktionsseite dient nicht der Diskussion von Weblinks.--Meloe (Diskussion) 10:32, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Es wird hier regelmäßig gefragt und erörtert, ob etwas als Weblink taugt (aktuell das Thema von zwei älteren Absätzen hier auf dieser Seite). --Andreas JN466 10:39, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Fragen kann jeder. Hier geht es ggf. um Weblinks, wenn diese als Beleg verwendet werden. Was auch immer hier zu anderen Weblinks als solchen gesagt wird, ist als Diskussionsbeitrag in der Sache gleichgültig, da es die falsche Seite dafür ist. Jegliches hier erzieltes Ergebnis wäre also sowieso wertlos. Bitte an passender Stelle diskutieren.--Meloe (Diskussion) 10:45, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Es wird hier regelmäßig gefragt und erörtert, ob etwas als Weblink taugt (aktuell das Thema von zwei älteren Absätzen hier auf dieser Seite). --Andreas JN466 10:39, 20. Jul. 2025 (CEST)
- Andreas, ist erledigt und wir können hier erledigen, oder? --DaWalda (Diskussion) 13:35, 3. Sep. 2025 (CEST)
Promipool
[Quelltext bearbeiten]Ich habe gerade gesehen, dass mehrere Änderungen in Artikeln über lebende Personen mit der Boulevard-Website www.promipool.de belegt wurden ([4], [5]). Ich halte das für keine reputable Quelle. Was meint ihr? --Jossi (Diskussion) 11:39, 16. Aug. 2025 (CEST)
- Für inhaltliche Fragen und Tatsachen, z.B. biographische Details wie hier den Wehrdienst, sind Boulevardquellen dieser Art unbrauchbar, da sie es bekanntermaßen in solchen Fragen bei "Promis" nicht so genau nehmen. Legitim wäre, gestützt auf solche Belege Fragen der Rezeption zu behandeln.--Meloe (Diskussion) 09:29, 18. Aug. 2025 (CEST)
Sind die Quellen
- https://blog.lebensmittel-warenkunde.de/trendfood/5031.html
- https://www.thai-thaifood.de/rosenapfel/
- https://freudengarten.de/show/1270/wasserapfel-java-apfel-als-kubelpflanze
wikipediatauglich? (Davon abgesehen finde ich Aussagen wie „Damit entwickelt sich der Javaapfel immer mehr zum Trendfood“ in Wikipedia-Artikeln problematisch.) --MadMalika1968 (Diskussion) 09:51, 3. Sep. 2025 (CEST)
- Nein, sind sie nicht. Danke für den Hinweis. Der Artikel muss grundlegend überarbeitet werden, weil nach Entfernung der unbrauchbar belegten Aussagen nicht genug übrig bliebe. Ich habe ihn erstmal in die Qualitätssicherung Biologie eingetragen.--Meloe (Diskussion) 11:42, 3. Sep. 2025 (CEST)
IDEA: zitierfähige Quelle?
[Quelltext bearbeiten]Ist die folgende Quelle wikipediatauglich?
„Wort zum Sonntag“: Wer verdreht hier was? In: idea.de. Idea, 22. September 2025, abgerufen am 5. Oktober 2025 (deutsch
Die EKD hat eine Unterstützung von IDEA seit 2020 ablehnt. Dass IDEA selbst eine höchst umstrittene Einrichtung ist, kann man bei deren Wikipediaseite nachlesen, insbesondere auch hier:
https://www.deutschlandfunk.de/ekd-und-idea-streit-um-evangelisches-medienportal-100.html
Dieser Verein, dem vornehmlich fundamentalistische „Bibeltreue“ angehören, ist keine Einrichtung einer Kirche. Vielmehr versucht dieser fundamentalistisch orientierten Verein, von außen Einfluss auf die innerkirchliche Diskussion zu nehmen und hier Verwirrung zu stiften: IDEA will als „Evangelische Nachrichtenagentur“ den Eindruck erwecken, als spräche der Verein im Auftrag der großen Kirchen. Felbick (Diskussion) 18:55, 13. Okt. 2025 (CEST)
- Dafür, dass der Leiter von IDEA was gesagt hat, ist IDEA eine gute Quelle. Die Frage ist eher, ob es erwähnt werden muss, dass er das gesagt hat.
- Zu IDEA hier was 'n bisschen aktuelleres als die bei Evangelische Nachrichtenagentur idea zitierte Literatur:
- Lucius Teidelbaum (2018): Die christliche Rechte in Deutschland. S. 60:
"Es existiert eine ganze Reihe rechtsklerikal-protestantischer Blätter. Das mit Abstand wichtigste davon in Deutschland ist das evangelikale Wochenmagazin 'ideaSpektrum' mit Sitz in Wetzlar. ... Das Magazin 'ideaSpektrum' erscheint seit 1979, hat eine Auflage von etwa 30.000 Exemplaren und erreicht damit geschätzt 100.000 LeserInnen. ... Leiter der Nachrichtenagentur und Chefredakteur von 'idea-Spektrum' war bis 2017 Helmut Matthies. Matthies bewegt sich im Umfeld der neurechten Wochenzeitung 'Junge Freiheit', deren 'Löwenthalpreis' er erhielt, auf deren Sommerfesten er auftritt und für die er gelegentlich auch zur Feder greift.
Ein größeres Publikum erreicht auch 'Pro -- christliches Medienmagazin' mit Sitz in Wetzlar und Redaktionsbüro in Berlin." - SWR hatte 2019 ein Feature über rechte Evangelikale, da ging's auch um idea. Das Feature findet man nur noch als Manuskript online, dort berichtet S. 22f der Erzähler ebenfalls vom Löwenthalpreis, Malessa (Autor von "Als Christ die AfD unterstützen?") spricht von ideas Trump-Nähe und Merkel-Ferne sowie geflüchtetenfeindlichen Tendenzen, Jürgen Mette von der Evangelischen Allianz spricht, "der Eindruck drängt sich auf", dass "'idea' der AfD zu viel Raum gibt oder zu positiv berichtet über die".
Vgl. zum Feature Steinert 2019: Der SWR und die Suche nach rechten Evangelikalen (Pro (!)):
"Überhaupt kommt idea in dem Beitrag nicht gut weg. Weisfeld holt eine alte Geschichte wieder hervor, worüber sich verschiedene Medien schon x-mal empörten: nämlich dass der frühere idea-Leiter Helmut Matthies 2009 den Gerhard-Löwenthal-Preis entgegennahm, den die Junge Freiheit vergibt. Aber auch die evangelikalen Stimmen Malessa und Mette bestätigen eine Offenheit des Magazins für die Positionen der AfD und eine 'linkskritische' Haltung, in der geistlich konservativ und politisch konservativ zusammengehören. Vertreter von idea selbst kommen nicht zu Wort." - Bednarz 2016: Die Radikalen (FAZ): Nennt idea als "Milieu-Medium mit Rechtsdrall": "das private Internetportal kath.net, das evangelikale 'Medrum' und das etwas gemäßigtere 'idea spektrum'". Viel mehr schreibt sie leider auch nicht in ihrem Buch Die Angstprediger (2018): "... Medrum, das, wie gesagt, einen nochmals deutlicheren Rechtsdrall als idea Spektrum hat." (S. 173)
Minimal ausführlicher in Bednarz 2020: Christen in der AfD, S. 29:
"Der ehemalige Chefredakteur der evangelikalen Zeitschrift 'idea spektrum', Helmut Matthies, erhielt 2009 sogar den ... 'Gerhard-Löwenthal-Preis' für Journalisten. ... In manchen evangelikalen Kreisen zählt die 'Junge Freiheit' neben 'idea spektrum' zur regelmäßigen Lektüre." - Strube 2021: Publikationsorgane, Kernthemen und religiöse Stile am rechten Rand der Kirchen, S. 9:
"Möglich wurde die auf christliche Milieus abzielende Berichterstattung [der Jungen Freiheit] durch die Mitarbeit von Autor*innen, die sich selbst christlich verorten und in den Kirchen auskennen, sowie durch eine langjährige Zusammenarbeit zwischen der JF und redakteuren der unabhängigen, der Deutschen Evangelischen Allianz nahestehenden, Nachrichtenagentur idea e.V. Deren damaliger Gesamtleiter Helmut Matthies ... sowie weitere idea-Redakteure wurden von der JF in deren bis Mitte der 2010er Jahr im Internet offen zugänglichen Autorenliste aufgeführt."
- Sind 100.000 Leser genug, dass das deshalb schon erwähnenswert ist? Ist "früher nachweisbare Partnerschaft" mit der Jungen Freiheit problematisch genug, dass selbst für solche Informationen idea nicht zitiert werden darf? Das mag ich beides nicht beurteilen. --DaWalda (Diskussion) 21:22, 13. Okt. 2025 (CEST)
- Ich halte IDEA in den wenigsten Fällen für zitierfähig, höchstens als absolute Ausnahme. Und sicher nicht ohne sekundäre Rezeption. Und schon gleich drei mal nicht mit "die Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA", die dann für jeden Leser ohne Vorkenntnisse irreführend ist, weil sich damit Evangelikale zu ganz normalen Protestanten machen. Also zum konkreten Fall. Nein, so ist das imho klar nicht zitierfähig. Andol (Diskussion) 21:29, 13. Okt. 2025 (CEST)
- Ich zitiere aus WP: Quellen „Grundsätzlich sind daher wissenschaftliche Publikationen, insbesondere Standardwerke, begutachtete Veröffentlichungen und systematische Übersichtsarbeiten, die für das Fachgebiet des jeweiligen Lemmas relevant sind, zu bevorzugen.“ Frage: ist das nicht eindeutig? --Felbick (Diskussion) 21:57, 13. Okt. 2025 (CEST)
- Naja, du zitierst's ja selbst: "Grundsätzlich" + "insbesondere" + "zu bevorzugen". Wir haben zig Artikel, zu deren Themen es gar keine "Standardwerke" oder "systematische Übersichtsarbeiten" gibt. Zu Annette Behnken finde ich auch keine "begutachteten Veröffentlichungen". In solchen Fällen müssen wir Wikipedianer aushandeln, was für den Lemmagegenstand wie hier die Lemmaperson Behnken relevant ist und mit welchen Quellen es sich belegen lässt.
Hier: (1) Müsste eine Enzyklopädie in einem Artikel über Behnke berichten, dass der Leiter eines bedeutenden rechten Milieumediums sie einmal kritisiert hat? (2) Und dann sekundär: Welche Quellen eignen sich als Beleg dafür? Zu (2) denke ich, dass in diesem Fall, in dem die Aussage des IDEA-Leiters belegt werden soll, IDEA eine gute Quelle ist. Zu (1) habe ich aber stärkere Zweifel daran, ob der Fakt an sich in unsere Enzyklopädie gehört. Das ist dann aber nicht hier auszuhandeln, sondern in der Artikeldiskussion. --DaWalda (Diskussion) 09:53, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Naja, du zitierst's ja selbst: "Grundsätzlich" + "insbesondere" + "zu bevorzugen". Wir haben zig Artikel, zu deren Themen es gar keine "Standardwerke" oder "systematische Übersichtsarbeiten" gibt. Zu Annette Behnken finde ich auch keine "begutachteten Veröffentlichungen". In solchen Fällen müssen wir Wikipedianer aushandeln, was für den Lemmagegenstand wie hier die Lemmaperson Behnken relevant ist und mit welchen Quellen es sich belegen lässt.
- Die sogenannten „bibeltreuen“ und evangelikalen Fundamentalsten vertreten überwiegend die Meinung, die Bibel sei wortwörtlich zu verstehen und sei in dieser Form identisch mit „Gottes Wort“ (verbum dei). Diese Auffassung ist durch die Historisch-kritische Methode (Theologie) seit sehr langer Zeit überwunden und muss als Wissenschaftsleugnung bezeichnet werden. Eine solche von den Fundamentalisten propagierte Ideologie widerspricht dem Grundprinzip der an der Wissenschaft orientierten Wikipedia. Sofern man IDEA zitieren will, kann das nur geschehen, wenn man den gesamten theologischen Kontext, aus dem hier argumentiert wird, deutlich macht. Solche Kontexte können gerne auf der Wikipedia-Seite der evangelikalen (!!) Nachrichtenagentur, auf den Seiten zum Kreationismus etc. thematisiert und kritisiert werden. In dem hier genannten Falle von Annette Behnken würde aber eine kontextualisierte Einordnung des genannten Zitates (inkl. der o.g. politischen Orientierung dieser Bewegung!!) den Rahmen dieses Personenartikels sprengen. In jedem Falle wäre Leserschaft, die sich möglicherweise an dieser Stelle nur eine erste Übersicht verschaffen möchte, extrem verwirrt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vielen Zeitgenossen der grundlegende Unterschied zwischen einer evangelikalen (!!) und einer evangelischen Nachrichtenagentur nicht bekannt ist. Die Verwirrung der Leserschaft kann nicht das Ziel eines Wikipediaartikels sein. --Felbick (Diskussion) 09:38, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Das ist ein sehr verkürztes Verständnis des evangelikalen Glaubens. Ich habe beruflich regelmäßig auch mit evangelikalen Bibelkommentaren zu tun. Das ist keine Horde Wissenschaftsleugner. Die gibt es unter Evangelikalen auch. Die gibt es aber auch bei uns Katholiken und Lutheranern. "Evangelikal" ist sicher nicht per se schon ein Ausschlussgrund einer Quelle. --DaWalda (Diskussion) 09:57, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Ich kenne die Szene auch seit vielen Jahrzehnten. Und ich kenne sie sehr genau und habe mich sehr detailliert damit beschäftigt. Es ist richtig, dass es auch bei den Evangelikalen eine gewisse Bandbreite der Meinungen gibt und man man muss selbstverständlich auch hier differenzieren. Aber das habe ich durch meine o.g. Einschränkung „überwiegend“ bereits getan.
- Richtig bleibt aber, dass IDEA eine Plattform ist, auf der tendenziell und überwiegend Personen agieren, die überwiegend die Meinung vertreten, die Bibel sei wortwörtlich zu verstehen und sei in dieser Form identisch mit „Gottes Wort“ (verbum dei). Können wir uns darauf verständigen oder muss das erst bewiesen werden? --Felbick (Diskussion) 10:59, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Das ist ein sehr verkürztes Verständnis des evangelikalen Glaubens. Ich habe beruflich regelmäßig auch mit evangelikalen Bibelkommentaren zu tun. Das ist keine Horde Wissenschaftsleugner. Die gibt es unter Evangelikalen auch. Die gibt es aber auch bei uns Katholiken und Lutheranern. "Evangelikal" ist sicher nicht per se schon ein Ausschlussgrund einer Quelle. --DaWalda (Diskussion) 09:57, 14. Okt. 2025 (CEST)
Ich kann nicht erkennen, was an dieser Einzelmeinung enzyklopädisch relevant sein soll, und dann auch noch als wörtliches Zitat. Wenn söämtliche seriösen Quellen diese Meinungsäußerung ignorieren, besteht kein Grund, sie zu verbreiten. Insofern Zustimmung zu Andol. Grüße in die Runde --Φ (Diskussion) 11:15, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Zitiert wird im Artikel ein Meinungsbeitrag, der seinem Urheber namentlich zugeordnet ist. Damit ist belegtechnisch die Welt in Ordnung, d.h. es wurde korrekt zitiert und korrekt belegt, da selbstverständlich ein wörtliches Zitat mit dessen Quelle belegt gehört (wenn es nicht gerade ein Hass und Hetze verbreitendes, auf der Blacklist stehendes Medium wäre). Davon unabhängig kann man natürlich begründet bestreiten, dass der Meinungsbeitrag im Diskurs relevant ist, weil es sich um ein relativ randständiges Medium handelt und er sonst wohl nicht wahrgenommen wurde. Aber bitte nicht hier. Als Beleg ok.--Meloe (Diskussion) 11:20, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Offensichtlich habe ich dann diese Seite falsch verstanden. Wenn hier nur „belegtechnische“ Fragen eine Rolle spielen, kann ich einen Verein mit einer Vereinszeitung gründen und dort dann irgendetwas sagen. Das gilt dann in einer Enzyklopädie als zitierfähig? Wenn ich das gleiche, jetzt aber ohne Vereinsgründung in einer E-Mail sage, gilt das nicht als Beleg. Richtig? Als Wissenschaftler habe ich da eine ganz andere Meinung, was man als Beleg bezeichnen kann. Andernfalls würde ich jetzt mal politische Äußerungen aus unserem Schützenvereinsblatt in dem Personenartikel über den Bundeskanzler zitieren. „Belegtechnisch“ ist das ok, aber ein Beleg im wissenschaftlichen Sinne ist die Zitierung einer Einzelmeinung nicht. Vor allem, wenn diese Person im wissenschaftlichen Diskurs als unbedeutend gilt. Hingegen gelten veröffentlichte, seriöse wissenschaftliche Umfragen einer genau definierten Personengruppe „belegtechnisch“ für Wikipedia als zulässig bzw. relevant. --Felbick (Diskussion) 13:03, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Das ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Belege sind nicht entweder "zulässig" oder "nicht zulässig". Dafür, dass sie überhaupt verwendbar sind, reichen die Mindestvoraussetzungen nach WP:Q aus. Damit ist aber mitnichten gesagt, dass sie danach für alles und jedes als Beleg tauglich sind. Wenn es um irgendwelche C-Promis geht, die relevant sind, weil sie mal im Fernsehen aufgetreten sind, sind andere Belege einschlägig als zu wissenschaftlichen Themen. Innerwissenschaftlich sind nur wissenschaftliche Arbeiten zitierfähig, so hohe Anforderungen haben wir hier nicht (und wenn wir sie hätten, wäre wohl mehr als die Hälfte des Artikelbestands unbelegbar, da über die meisten Schauspiele, Sänger, Sportler, Unternehmer etc. keine wiss. Literatur existiert). Zu prüfen ist, ob der Beleg an der konkreten Stelle und für den konkreten Anlass angemessen ist. Das ist hier der Fall.--Meloe (Diskussion) 13:35, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Offensichtlich habe ich dann diese Seite falsch verstanden. Wenn hier nur „belegtechnische“ Fragen eine Rolle spielen, kann ich einen Verein mit einer Vereinszeitung gründen und dort dann irgendetwas sagen. Das gilt dann in einer Enzyklopädie als zitierfähig? Wenn ich das gleiche, jetzt aber ohne Vereinsgründung in einer E-Mail sage, gilt das nicht als Beleg. Richtig? Als Wissenschaftler habe ich da eine ganz andere Meinung, was man als Beleg bezeichnen kann. Andernfalls würde ich jetzt mal politische Äußerungen aus unserem Schützenvereinsblatt in dem Personenartikel über den Bundeskanzler zitieren. „Belegtechnisch“ ist das ok, aber ein Beleg im wissenschaftlichen Sinne ist die Zitierung einer Einzelmeinung nicht. Vor allem, wenn diese Person im wissenschaftlichen Diskurs als unbedeutend gilt. Hingegen gelten veröffentlichte, seriöse wissenschaftliche Umfragen einer genau definierten Personengruppe „belegtechnisch“ für Wikipedia als zulässig bzw. relevant. --Felbick (Diskussion) 13:03, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Ich empfehle den Personenartikel zu Dennis Pfeifer, dessen Meinung hier als Heleg für eine angeblich vorhandene innerkirchliche Diskussion zitiert wird. Dort heißt es bei der Diskussion über den Löschantrag zu diesem Politikwissenschaftler:
- „Lexikalische Relevanz gemäß WP:RKnicht dargestellt“ --Felbick (Diskussion) 11:32, 14. Okt. 2025 (CEST)
- Phi und Andol, mögt ihr eure Einschätzungen hier noch mal kurz drüben bei Diskussion:Annette Behnken#Dritte Meinungen festhalten? Damit das alles beisammen ist? --DaWalda (Diskussion) 13:17, 14. Okt. 2025 (CEST)
Ich halte diese Anfrage für erledigt. --DaWalda (Diskussion) 11:24, 26. Okt. 2025 (CET)
Fotos als Beleg?
[Quelltext bearbeiten]Hallo, ich hab mal dort eine Anfrage zum Problem "Fotos als Beleg" gestellt. -- Jesi (Diskussion) 18:17, 24. Okt. 2025 (CEST)
Hallo,
ist das eine relevante Quelle? Gruß --Sarcelles (Diskussion) 16:40, 26. Okt. 2025 (CET)
- Möchtest du wissen, ob diese Website eine reputable Quelle ist, oder ob die NGO Emirates Detainees Advocacy Center (EDAC) relevant ist? Für letzteres wäre der WP:RCK zuständig; die Verwendbarkeit als Quelle scheint mir trotz aktivistischer Einfärbung eingeschränkt gegeben, denn EDAC kooperiert offenbar mit seriösen Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch und wurde hier von Reuters zitiert. --Kompetenter (Diskussion) 13:13, 10. Nov. 2025 (CET)
Handels- und Vereinsregister
[Quelltext bearbeiten]Das Problem wurde so ähnlich hier schon 2020 einmal diskutiert: [6] Es geht konkret darum, ob es genügt, wenn per Vereinsregister nachgewiesen wird, dass jW-Chefredakteur Nick Brauns Vorsitzender eines an sich nicht relevanten Vereines ist https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nikolaus_Brauns&diff=260939966&oldid=260547288. Der Beleg ist nicht ordentlich formatiert und zudem hinter Paywall https://www.online-handelsregister.de/handelsregisterauszug/ni/Goettingen/VR/2835/Hans-Litten-Archiv-Verein-zur-Errichtung-und-Foerderung-eines-Archivs-der-Solidaritaetsorganisationen-der-Arbeiter-und-Arbeiterinnenbewegung-und-der-sozialen-Bewegungen-Rote-Hilfe-Archiv-eV#checkout-container, aber wenn man das ganze beim tatsächlichen amtlichen Onlineregister handelsregister.de (dort nicht konkret verlinkbar, aber dafür umsonst) abruft, dann trifft die Info zu. Die Kernfrage ist aber eigentlich: sind Rechercheergebnisse aus dem Vereins-, Handels- Genossenschaftsregister nicht an sich unzulässig, weil sie WP:OR sind?--Systemwart (Diskussion) 23:23, 26. Okt. 2025 (CET)
- Voraussetzung für ein Nutzung als Beleg ist, dass die entsprechende Quelle veröffentlicht ist. Das scheint mir hier gegeben. Bezahlschranken sind kein Ausschlusskriterium. Wenn es sich um den Nachweis eines Einzelfaktums handelt, ist es auch keine Theoriefindung. Anders wäre es dann und nur dann, wenn gestützt auf ein solches Register umfangreiche eigene Schlussfolgerungen hergeleitet werden sollen, die in dieser Form nicht explizit drinstehen.--Meloe (Diskussion) 07:40, 27. Okt. 2025 (CET)
Blog-Kommentar eines Autors neben dessen zitierfähigen Texten?
[Quelltext bearbeiten]Wir zerbrechen uns gerade über einen noch zu verfassenden Abschnitt "Kritik" zum Artikel Deutsche Buddhistische Union den Kopf. Und stehen nun vor folgendem Problem: Wir haben zwei recht gut zitierbare Aussagen des Autors Wagner:
- Der religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst e. V. (REMID) nennt für 2015 eine Zahl von insgesamt 270.000 Buddhisten [in Deutschland], davon stammen 140.000 aus asiatischen Ländern. Diese Zahl geht auf eine Schätzung der DBU selbst zurück, die REMID übernommen hat. Die vielen asiatischen Buddhisten sind innerhalb der Institution DBU so gut wie gar nicht vertreten. Wenn diese Zahlen korrekt sind, dann würde die DBU etwa fünf Prozent der Buddhisten in Deutschland vertreten. (in: Ursache \ Wirkung, Band 115, 2020).
- Verwandt (aber ohne Bezug zur DBU): Wie viele Buddhisten gibt es in Deutschland? Laut Umfrage 250 – 300 000, in Frankreich noch mehr. Setzt man diese hohen Zahlen in Bezug zur Anzahl der organisierten Buddhisten, kommt man gerade mal auf nicht mehr als 5% an Menschen, die sich einer buddhistischen Institution zugehörig fühlen. (in: Tibet und Buddhismus, Mai 2022, S. 58)
Johann von der Ackerwinde liest das zusammen mit einem Kommentar, den Wagner auf einem Blog gemacht hat:
- (Über die DBU:) Hier zelebriert sich eine kleine Gruppe von Berufsbuddhisten als das Vertretungsorgan des Buddhismus in Deutschland, obwohl nicht einmal 5% der in Deutschland lebenden Buddhisten dort organisiert sind. (auf dem Blog von Frank Hendrik Hortz, 24.6.2025, 19:26)
Johann liest nun vor dem Hintergrund dieses Blog-Kommentars auch die erste Quelle als Kritik am Anspruch, Vertetungsorgan des Buddhismus in Deutschland zu sein. Von diesem Anspruch ist in den gut zitierbaren Texten aber noch nicht die Rede; dort wird im Gegenteil referiert, dass die DBU sich nicht als "Vertreter der Buddhisten", sondern "in erster Linie ... [als] Dachverband von Gruppen" versteht. Erst, wenn man das zusammenliest mit dem dann ja doch sehr deutlichen Kommentar auf dem Blog, wird die Passage wirklich zur Kritik am Vertretungsanspruch der DBU. Scheint mir.
Kann man in einem solchen Fall Text 1 und dazu den eigentlich nicht zitierfähigen Text 3 zitieren (à la: "Wagner kritisiert den Vertretungsanspruch. [FN: Text 1. Vergleiche auch Text 3]")? Oder ist Text 1 allein so zu lesen, wie es in Text 1 selbst steht? Was meint ihr?
Ping an die beteiligten Benutzer @Johann von der Ackerwinde, Achtring, Hotzenplotz365:
Danke für eine Einschätzung. --DaWalda (Diskussion) 20:38, 10. Nov. 2025 (CET)
- Ich denke, wir sollten die verschiedenen Quellen auf folgende Weise zusammenführen: Zunächst die reine Nennung der REMID-Quelle mit den Zahlen, dann etwa: „Der Autor Wagner weist auf das Missverhältnis zwischen der Zahl der in Deutschland lebenden Buddhisten und den Mitgliedern der DBU hin. Letztere machen nur etwa fünf Prozent aus.“ (Ursache/Wirkung 115, 2020). „In einem Kommentar zu einem DBU-kritischen Blog-Artikel stellte Wagner deshalb den Vertretungsanspruch der DBU in Frage.“ (Blogeintrag, 24.6.2025). --Hotzenplotz365 (Diskussion) 22:07, 10. Nov. 2025 (CET)
- Ja, wenn Zitation des Blogs zulässig ist, wäre das die beste Variante. --DaWalda (Diskussion) 22:17, 10. Nov. 2025 (CET)
- Von den Kriterien ist wohl erfüllt: veröffentlicht. Mutmaßlich auch: dauerhaft (genug) (Archiv zurück bis April 2018). Zitiert werden soll er als Meinungsbeleg, d.h. für einen Standpunkt, nicht für Tatsachen. Damit m.E. hier verwendbar. Ein Blog ist da nur eine Form des Eigenbelegs. Eigenbelege zur Selbstdarstellung erlauben wir in anderen Fällen ebenso. Dass damit keine Form der Relevanz belegbar ist, ist ja hoffentlich allen klar. Aber um die Meinung des Blog-Verfassers zu belegen, ist es verwendbar.--Meloe (Diskussion) 07:38, 11. Nov. 2025 (CET)
- Danke dir, Meloe.
Es ist allerdings nicht sein Blog, sondern der eines anderen, und Wagner hinterließ nur einen Kommentar bei der Diskussion darunter. Ändert das was an deiner Einschätzung? Du hast aber Recht, der kritische Punkt ist auch dann weniger die Eignung des Belegs, sondern die Relevanz: Ist eine Position wikirelevant, wenn sie nur in einem Kommentar zu einem Blog geäußert wurde? Aber das gehört dann nicht hierhin, sondern... hm... wieder zurück auf die Artikeldiskussionsseite, fürchte ich. --DaWalda (Diskussion) 08:16, 11. Nov. 2025 (CET)- Hätte ich berücksichtigen sollen, stimmt. Das ist im Ansatz grenzwertig und wird dadurch noch grenzwertiger. Ich persönlich würde es vermeiden, halte es aber nicht per se für regelwidrig. Üblicherweise fliegt sowas raus, und zwar nicht deswegen, weil es nicht valide belegt wäre, sondern deswegen, weil es kein im Diskurs relevanter Beitrag sei. Man könnte es hier sogar als private Äußerung werten.--Meloe (Diskussion) 08:24, 11. Nov. 2025 (CET)
- Danke dir, Meloe.
- Von den Kriterien ist wohl erfüllt: veröffentlicht. Mutmaßlich auch: dauerhaft (genug) (Archiv zurück bis April 2018). Zitiert werden soll er als Meinungsbeleg, d.h. für einen Standpunkt, nicht für Tatsachen. Damit m.E. hier verwendbar. Ein Blog ist da nur eine Form des Eigenbelegs. Eigenbelege zur Selbstdarstellung erlauben wir in anderen Fällen ebenso. Dass damit keine Form der Relevanz belegbar ist, ist ja hoffentlich allen klar. Aber um die Meinung des Blog-Verfassers zu belegen, ist es verwendbar.--Meloe (Diskussion) 07:38, 11. Nov. 2025 (CET)
- Ja, wenn Zitation des Blogs zulässig ist, wäre das die beste Variante. --DaWalda (Diskussion) 22:17, 10. Nov. 2025 (CET)
